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Datenbank (Stand 02/2010)
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6 Coronary Heart Disease, Framingham Study
5 Score 1 (CVD risk)
4 Score 2 (CVD risk)
3 Score 3 (CVD risk)
2 Prädiktion, Funktion, Prävention (Journal of      preventive medicine 2008)
1 Tablet PC in der Arztpraxis (dt. Ärzteblatt)
2 Mobile Klienten - mobile Diagnostik (Journal of      preventive medicine, 04/2008)
2 Chronischer Stress (Journal of preventive      medicine, 03/2007)
2 BrainStim – Hirnstimulation als Präventions- und      Therapiemaßnahme (NeuroGeriatrie, 2007)

2 BrainStim – Wirksamkeit eines neu
     entwickelten kognitiven Trainingsprogramms
     bei MS (Neuro Rehabil, 2008)


 


Demenz / Morbus Alzheimer

Was sind gesicherte Risikofaktoren?
Der am sichersten bewiesene Risikofaktor ist das Alter. Die Häufigkeit steigt von ca. 10% der Menschen mit 65 auf fast die Hälfte der über 85 -Jährigen. Ein an Alzheimer erkrankter naher Verwandter (Eltern, Geschwister) ist ein weiterer Risikofaktor, wie auch eine Veränderung im Erbgut (Apolipoprotein E 4 Genotyp).Gerade Erkrankungen des Herzens, des Kreislaufes (Schlaganfall, Thrombose, hoher Blutdruck....) erhöhen das Risiko für Alzheimer und auch für die vaskuläre Demenz (durch Veränderungen an den Hirngefäßen bedingt).

Prävention
Kognition ist die "geistige Fitness", Gedächtnis, Merkfähigkeit und Erinnerungsvermögen, Lernfähigkeit und die Möglichkeit, sich über einen längeren Zeitraum zu konzentrieren. Demenz stört die Erinnerung, die Merkfähigkeit und das Denken, so dass die normalen Aktivitäten im Tagesablauf beeinträchtigt sind. Nachlassendes Gedächtnis oder eine Abnahme der Merkfähigkeit bedeuten noch lange nicht Demenz. Ca. 10% der über 65-Jährigen haben eine Demenz in unterschiedlicher Ausprägung und die Hälfte der über 85 -Jährigen. Eine der häufigsten Formen der Demenz ist die Alzheimer Erkrankung. Die Bildung abnormaler Eiweißstrukturen führt zur Schädigung der Hirnzellen. Risikofaktoren aus dem Herzkreislaufbereich (Infarkt, "Schaufesterkrankheit", Thrombose....) erhöhen wie hoher Blutdruck das Risiko für Alzheimer. Mit milder Kognitionsverminderung( = mild cognitive impairment (MCI)) wird ein Zustand bezeichnet, der als Durchgangsphase zwischen normalem Altern und Demenz gesehen wird. Eine Vielzahl von Menschen haben unterschiedlich ausgeprägte Schwächen der Kognition, die ihr Risiko erhöhen, später eine Demenz zu entwickeln.

Risiko Kalkulator - Wer soll untersucht werden?
Jeden, der Probleme mit der geistigen Leistung angibt und generell Patienten mit Stimmungsveränderungen, da bei Depression die Kognition (Konzentrationsfähigkeit usw.) regelmäßig mit betroffen ist. Sobald Hinweise für schlechte Konzentration, nachlassendes Geschick oder Probleme mit der Erinnerung da sind, soll eine Untersuchung erfolgen. Diese Empfehlung entspringt der Evidenzklasse II; Topstudien fehlen weltweit. Bei Depression: Die Menschen mit Stimmungsproblemen beklagen Konzentrationsprobleme etc. Die Probleme verbessern sich sofort, wenn die Depression behandelt wird.

Literatur
Boustani M et al. Screening for Dementia in Primary Care: A Summary of the Evidence for the U.S. Preventive Services Task Force. Ann Intern Med. 2003;138:927–937.
Malouf R, Areosa Sastre A. Folic Acid with or without vitamin B12 for cognition and dementia. (Protocol for a Cochrane Review). In: The Cochrane Library, Issue 2, 2003. Oxford: Update Software
Etminan M et al. Effect of non-steroidal anti-inflammatory drugs on risk of Alzheimer's disease: systematic review and meta-analysis of observational studies. BMJ 2003;327:128 (19 July)
Cameron MH, Clare L. Cognition-based interventions for people with Mild Cognitive Impairment (Protocol for a Cochrane Review). In: The Cochrane Library, Issue 2, 2004. Chichester, UK
Barker MJ, Greenwood KM, Jackson M, Crowe SF. Cognitive effects of long-term benzodiazepine use: a meta-analysis. CNS Drugs. 2004;18(1):37-48.
http://www.fda.gov/bbs/topics/news/2004/NEW01148.html. Accessed December 21

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