Demenz
/ Morbus Alzheimer
Was sind gesicherte Risikofaktoren?
Der
am sichersten bewiesene Risikofaktor
ist das Alter. Die Häufigkeit
steigt von ca. 10% der Menschen
mit 65 auf fast die Hälfte
der über 85 -Jährigen.
Ein an Alzheimer erkrankter naher
Verwandter (Eltern, Geschwister)
ist ein weiterer Risikofaktor,
wie auch eine Veränderung
im Erbgut (Apolipoprotein E 4 Genotyp).Gerade
Erkrankungen des Herzens, des Kreislaufes
(Schlaganfall, Thrombose, hoher
Blutdruck....) erhöhen das
Risiko für Alzheimer und auch
für die vaskuläre Demenz
(durch Veränderungen an den
Hirngefäßen bedingt).
Prävention
Kognition ist
die "geistige Fitness", Gedächtnis,
Merkfähigkeit und Erinnerungsvermögen,
Lernfähigkeit und die Möglichkeit,
sich über einen längeren Zeitraum
zu konzentrieren. Demenz stört die
Erinnerung, die Merkfähigkeit und
das Denken, so dass die normalen Aktivitäten
im Tagesablauf beeinträchtigt sind.
Nachlassendes Gedächtnis oder eine
Abnahme der Merkfähigkeit bedeuten
noch lange nicht Demenz. Ca. 10% der über
65-Jährigen haben eine Demenz in
unterschiedlicher Ausprägung und
die Hälfte der über 85 -Jährigen.
Eine der häufigsten Formen der Demenz
ist die Alzheimer Erkrankung. Die Bildung
abnormaler Eiweißstrukturen führt
zur Schädigung der Hirnzellen. Risikofaktoren
aus dem Herzkreislaufbereich (Infarkt, "Schaufesterkrankheit",
Thrombose....) erhöhen wie hoher
Blutdruck das Risiko für Alzheimer.
Mit milder Kognitionsverminderung( =
mild cognitive impairment (MCI)) wird
ein Zustand bezeichnet, der als Durchgangsphase
zwischen normalem Altern und Demenz gesehen
wird. Eine Vielzahl von Menschen haben
unterschiedlich ausgeprägte Schwächen
der Kognition, die ihr Risiko erhöhen,
später eine Demenz zu entwickeln.
Risiko Kalkulator - Wer soll untersucht
werden?
Jeden, der Probleme mit der
geistigen Leistung angibt und generell
Patienten mit Stimmungsveränderungen,
da bei Depression die Kognition (Konzentrationsfähigkeit
usw.) regelmäßig mit betroffen
ist. Sobald Hinweise für schlechte
Konzentration, nachlassendes Geschick
oder Probleme mit der Erinnerung
da sind, soll eine Untersuchung erfolgen.
Diese Empfehlung entspringt der Evidenzklasse
II; Topstudien fehlen weltweit. Bei
Depression: Die Menschen mit Stimmungsproblemen
beklagen Konzentrationsprobleme etc.
Die Probleme verbessern sich sofort,
wenn die Depression behandelt wird.
Literatur
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