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Datenbank (Stand 02/2010)
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2 Prädiktion, Funktion, Prävention (Journal of      preventive medicine 2008)
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2 Mobile Klienten - mobile Diagnostik (Journal of      preventive medicine, 04/2008)
2 Chronischer Stress (Journal of preventive      medicine, 03/2007)
2 BrainStim – Hirnstimulation als Präventions- und      Therapiemaßnahme (NeuroGeriatrie, 2007)

2 BrainStim – Wirksamkeit eines neu
     entwickelten kognitiven Trainingsprogramms
     bei MS (Neuro Rehabil, 2008)


 


Osteoporose

Osteoporose ist kein Altersproblem! Bereits mit 50, am Anfang der Wechseljahre hat bereits die Hälfte der Frauen Auffälligkeiten am Knochen. Osteoporose (= abnehmende Knochenstärke) kann bereits bei 50 Jährigen zu Brüchen der Wirbel führen. Abnahme der Körpergröße ist das von außen sichtbare Zeichen. Entscheidender ist aber, dass man ganz allgemein anfälliger für Krankheiten wird, wenn man Wirbelbrüche hat.

Aus großen Beobachtungsstudien (Evidenzklasse II) kann eine Hochrisikogruppe abgegrenzt werden:
Dazu zählen eine Vielzahl von Risiken wie Alter über 70 Jahre, physikalische Inaktivität, Medikamente (z.B. solche gegen Epilepsie), Essstörungen, Magenoperationen usw.
Dazu zählen auch Frauen mit niedriger Knochendichte am Beginn der Wechseljahre.

Der Risiko-Kalkulator ist Allen ab 40 zu empfehlen. Die "Messung der Knochendichte" ist nicht ausreichend. Der Risikotest ist genauer. Menschen mit chronischen Erkrankungen oder diejenigen, die Cortison einnehmen müssen, sollten in jedem Alter getestet werden. Männer mit "Testosteronmangel" sind gefährdet: 5 % mit 40 und bis zu 70 % mit 70 Jahren.

Prävention
Ab ca. 65 Jahre braucht jeder Mensch eine wirksame Maßnahme, um sein Risiko für die bekannten "Altersbrüche" (Oberschenkel, Arm) zu senken. Als Basismaßnahmen gehören Calcium & Vitamin D, Sport und Ernährung dazu. Allein reichen sie aber keinesfalls aus. Menschen, die sich um ihre Knochen kümmern und laut Risikokatalog nicht zur Hochrisikogruppe gehören, können zwischen verschiedenen Möglichkeiten wählen.
Es gibt Sportprogramme, die den "Knochenverlust" (z. B. in den Wechseljahren) weitestgehend verhindern: Walking und Tanzsport sind wohl am ehesten zumutbar und längerfristig durchführbar. Höhere Intensität bringt mehr. Dauersport im Langstreckenbereich ist nicht günstig.

Ausgleich der mit dem Alter verminderten körpereigenen Hormone ( DHEA der Nebenniere, Wachstumshormon, Testosteron beim Mann und Östrogene und Gelbkörperhormon bei der Frau) trägt weiter dazu bei, die Knochenstärke zu erhalten. Sicher ist, dass diese Maßnahmen alleine nicht ausreichen, um Brüche zu verhindern. Ob die ergriffenen Maßnahmen den Knochenabbau auch stoppen, lässt sich kurzfristig nur über Blutuntersuchungen feststellen. Die Knochendichteuntersuchung kann frühestens nach 1 Jahr (besser nach 2 Jahren) eine Zunahme der Stärke der Knochen ausweisen.

Aber nicht nur Frauen, sondern auch Männer sind gefährdet! In jungen Jahren sind das Männer mit niedrigen männlichen Hormonen (Testosteron). Im Alter von 40 Jahren betrifft der Mangel an Testosteron 5% der Männer, mit 65 aber bereits über 50%. Wer längere Zeit Cortison einnehmen muss, oder wer an einer chronischen Erkrankung leidet (z.B. Darmerkrankung, wie Colitis oder "Crohn") ist in jeder Alterstufe durch Osteoporose betroffen. Unabhängig ob Mann oder Frau betroffen sind, es muss "etwas getan werden". Ab 65 Jahre braucht jeder Mensch eine wirksame Maßnahme, um sein Risiko für die bekannten "Altersbrüche" (Oberschenkel, Arm) zu senken.

Literatur
Jacques P. Brown, Robert G. Josse and The Scientific Advisory Council of the Osteoporosis Society of Canada . 2002 clinical practice guidelines for the diagnosis and management of osteoporosis in Canada . CMAJ • November 12, 2002; 167 (90100 )
Best Practice Evidence-Based Guideline: Hip Fracture Amongst People Aged 65 Years and Over http://www.nzgg.org.nz/library/gl_complete/hip_fracture/index.cfm
SIGN, Juni 2003. Management of osteoporosis. A national clinical guideline.
Siris ES et al. Identification and Fracture Outcomes of Undiagnosed Low Bone Mineral Density in Postmenopausal Women. Results From the National Osteoporosis Risk Assessment. JAMA. 2001;286:2815-2822
Miller PD, Siris ES, Barrett-Connor E et al. Prediction of fracture risk in postmenopausal white women with peripheral bone densitometry: evidence from the National Osteoporosis Risk Assessment. J Bone Miner Res 2002 Dec;17(12):2222-30
Jacques P. Brown, Robert G. Josse and The Scientific Advisory Council of the Osteoporosis Society of Canada . 2002 clinical practice guidelines for the diagnosis and management of osteoporosis in Canada . CMAJ • November 12, 2002; 167 (90100 )

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