Tipps zur Burn-Out Prävention
Tipps nützen nur dem, der sie umsetzt. Nur in der Umsetzung der Tipps zeigt sich die Wirksamkeit. Sollte die Umsetzung nicht oder ungenügend gelingen, scheuen Sie sich nicht sich beraten zu lassen.
YourPrevention kann Sie dabei wirkungsvoll unterstützen:
Durch einen online Burnout-Test, durch einen Risikotest für weitere Burnout-Phasen, durch Stresstest und durch exakte einfache Analysen, wie Sie mit einfachen Bestimmungen des Energiehormons Cortisol im Speichel und evtl. zusätzlicher Messung von Gehirnbotenstoffen im 2.Morgenurin eine genaue Diagnose und eine gezielte Behandlung und Vorbeugung erreichen können. Informieren Sie sich unter www.bioaging.de.
8 persönliche und bewährte Tipps für die individuelle Burn-Out Prävention
1. Tagesablauf neu ordnen
Verlegen Sie die Wichtigen körperlichen oder geistigen Tätigkeit auf den Sonnentag. Dies unterstützt den biologischen inneren Rhythmus, die „innere Uhr“ und verhilft zu einer Rückgewinnung von Energie. Dies ist bei Schlafstörungen ganz besonders wichtig.
2. Gezielte Entspannung möglichst täglich üben
Schon 20 Minuten gezielte Entspannung mit „Herunterregeln des Stress“ kann Burnout vorbeugen. Dabei sollten sie sich achtsam auf die Entspannung konzentrieren zB. bei einem Spaziergang, einer Achtsamkeits-Meditation, beim Hören der Lieblings-CD oder auch beim Biofeedback.
Meiden Sie dabei „konzentrierte Gespräche“, Begleitlärm oder auch die „nebenbei zu arbeiten.
3. Energiefresser vorübergehend abschalten
Reduzieren Sie Ihre „Energiefresser“ wie zB. Mobiltelefon, Telefonkonferenz etc. wenigstens an einem Tag der Woche.
Das Gefühl, wieder mehr Freiheit und Raum für die eigenen Bedürfnisse zu haben und nicht jederzeit erreichbar zu sein kann belebend sein. Aber auch schon ein Vor- oder Nachmittag kann ggl. dafür genügen.
4. Regelmäßige Bewegung
Die meisten Menschen sind zu wenig körperlich aktiv: Auftretender Stress wird nicht mehr körperlich abgearbeitet und verbreitet sich im anfälligen Organismus überallhin. Leichter, aerober Ausdauersport ohne Leistungszwang, an den meisten Tagen der Woche für 30-45 min. entspannt hervorragend, wie zB. Walking, QiGong, Tanzen oder Fahrradfahren, aber auch intensives Spazieren.
5. Die Partnerschaft pflegen und Zeit dafür vorhalten
Schwierigkeiten und Probleme in der Partnerschaft sind wichtige Begleitfaktoren des fortschreitenden Burnouts. Halten Sie sich deshalb mindestens einen Abend pro Woche für einen gemeinsamen und ungestörten Abend frei.
6. Achtsames gesundes Essen
Fast Food ist eine Seuche der Zeit, schnell zubereiten und verschlingen. Die Nahrung wird nicht genügend zerkleinert, Probleme mit Verdauung, Magen oder Darm sind die typischen Folgen.
7. Körperkontakt pflegen
Ein wohltuender Körperkontakt ist Balsam für die Seele und Labsal für jede Partnerschaft. Dies gilt für Massagen ebenso wir für gefühlvolle Zärtlichkeit. Nehmen Sie sich in voller Achtsamkeit auch dafür Zeit und genießen Sie dieses Wohlgefühl sooft Sie können, mindestens für eine halbe Stunde.
8. Für guten und ausreichenden Schlaf sorgen
Geringer oder gestörter Schlaf sind ein Stimmungs- und Aktivitätskiller. Sorgen Sie für eine persönlich ausreichende Schlafzeit durch rechtzeitiges Zubettgehen. Schlafen Sie in ruhigen und kühlen Räumen. Bei Einschlafproblemen helfen Schlafrituale wie leichte Einschlafmusik oder eine leichte Bettlektüre. Meiden Sie zu langes, aufregendes Fernsehen
Anleitung zum Arbeiten ohne Burnout
1. Delegieren Sie
Wenn die Arbeit zu viel wird und bevor sie Ihnen über den Kopf wächst. Es ist keine Schwächezeichen, sondern eine souveräne Entscheidung. Unersetzlichkeit ist oft der Beginn des Ausbrennens.
2. Realistische Terminplanung
Bei aller Schwierigkeit der exakten Terminierung bedenken Sie, dass Termine länger dauern können, oder durch ungeplante Reiseverzögerung (Stau, Bahnverspätung etc.) sich einfach ergebenm. Planen Sie deshalb stets Pufferzeiten ein und lassen Sie auch terminfreie Halbtage oder Abende zu.
3. Lachen Sie öfters
Lachen, vor allem in Gemeinschaft stärkt die sozialen Bindungen, den Teamgesit und die Arbeitsfreude. Nehmen Sie nicht alles so ernst und lachen Sie auch einmal über sich selbst. Lachen normalisiert den Blutdruck, stärkt das Immunsystem, baut Stress ab und entspannt.
4. Halten Sie regelmässig Arbeitspausen ein
Kurze Arbeitspausen, vielleicht mit einer kleinen Erfrischung, einen Tee, Kaffee aufgewertet regeneriert total, reguliert die Anspannung herunter und erfrischt die Gehirnfunktion. Halten Sie das Hamsterrad an und vergeuden Sie die Pause nicht für „allfällige“ Geschäftsanrufe, SMS, email-Abruf oder sonstiges.
5. Alkohol- und Nikotin-Abstinenz
Alkohol- und Nikotinkonsum steigt mit zunehmendem Grad des Burnout, mit den bekannten neurophysiologischen Auswirkungen, wie Minderung der geistigen und körperlichen Kräfte, Konzentration und Präzision. Auch stört Alkohol den Schlaf. Machen Sie eine grössere Alkoholpause von 6 – 8 Wochen, und ändern Sie auch Ihre Ernährung in Richtung gesundheitsförderliche Kost, zB. mediterran, asiatisch oder ähnliches. Wenn Sie Raucher sind: Starten ein Nichtraucherprogramm!!
|